Kunst aus dem Herzen des Spreewalds

Harmonie für die Augen - inspiriert von allen Schönheiten um mich herum. Jedes Bild erzählt eine Geschichte voller Farben und Emotionen. Lassen Sie sich von meiner Kunst verzaubern und finden Sie Ihr persönliches Lieblingsstück.

Wenn nicht jetzt - wann dann?

- Alles ist endlich. -

Bewußt wird das erst, wenn es Umstände und Gegebenheiten gibt, durch die man überhaupt mal darüber nachdenkt. Die dich wachrütteln und dir anbieten darüber nachzudenken, wie alles ist, was du möchtest, welche Ziele mal im Raum standen, was du noch in der Lage bist zu verwirklichen und:

- Wie viel Zeit bleibt dir noch? (Gut, wer weiß das schon genau?)

Mein Traum war es damals, nach dem Abitur Kunst zu studieren. Die „Wende“ war gerade durch, Ostdeutschland befand sich im großen Wandel. Mein in der DDR vorgezeichneter Weg, einmal technische Zeichnerin zu werden, verflog und es gab für mich die Möglichkeit, das Abitur zu machen und vielleicht Kunst zu studieren? Ein anschließendes Kunststudium war allerdings damals für mich und meine Eltern zu teuer. Meine damalige Berufsberaterin zeigte mir die Kosten auf und ich nahm mir vor, erstmal finanziell auf den eigenen Beinen zu stehen und mich dann dem Thema Kunst zu widmen.

Das Leben nahm seinen Lauf: Beruf, große Liebe, Kinder usw. – Alles super. Glück und Erfolg auf der ganzen Linie.

Wenn mal ein wenig Zeit war, kam ich auch zum Malen. Vor allem in den Zeiten, die durch kleine Schicksalsschläge geprägt waren, gab mir das Malen Ablenkung, Ausgleich, Kraft und Freude. Ich malte nur für mich. Die Bilder fanden sich in unserer Wohnung wieder, ab und zu verschenkte ich zu Weihnachten Kunstkalender mit meinen Werken an Verwandte und Freunde. So vergingen die Jahre. Irgendwie hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich später im Rentenalter noch genug Zeit für die Kunst hätte. Das ist doch eine sinnvolle Beschäftigung nach dem Berufsleben und man hätte noch eine Aufgabe.

Leider bremsen mich gesundheitliche Probleme immer mehr aus. Nach vielen Jahren wurde nun festgestellt, woran das liegt. Ich mache mir Gedanken, ob ich im Rentenalter überhaupt …

deshalb:

Wenn nicht jetzt - wann dann?

Ich möchte mir meinen Traum eines Ateliers und einer eigenen Galerie verwirklichen. In letzter Zeit habe ich mir mehr Zeit für die Kunst organisiert, andere Künstler besucht, mich inspirieren lassen und ordentlich geübt. Es wird immer nur eine begrenzte Anzahl an Kunstwerken von mir geben, weil ich mich entschieden habe, die Kunst neben meiner beruflichen Tätigkeit weiter voranzutreiben. Mal sehen, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Für alle Naturgenießer und Träumer wie mich, die Technik, Innovation und KI auch ganz nett finden, die Naturschönheiten aber lieben.

Meine Motivsuche ergibt sich automatisch. Egal, wo ich bin. Sehen, erkennen, genießen, visualisieren, träumen = INSPIRIERT

Verschiedene Pflanzen und Tiere faszinieren mich besonders. So kommt es vor, dass mein lieber Ehemann-Kritiker schon mal fragt, ob es tatsächlich wieder ein Schmetterling werden soll.

Viele meiner Bilder entstehen aus Fotos, die ich z. B. bei Wanderungen, Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit gemacht habe. Landschaften, Tiere, Blumen, Muster die mich irgendwie inspiriert haben. In meinen Bildern versuche ich, meine Empfindungen, Begeisterung, Gefühle für genau diesen Betrachtungsmoment festzuhalten, die Stimmung einzufangen und hoffe, dass es auf die Betrachter ebenso wirkt, wie ich es in "echt" gesehen und gefühlt habe. Vieles davon ist so vergänglich. Die Blüten der Rose, der reife Kohlrabi, der Frost auf den Farnblättern, die Eisblume, der Schnee in der Landschaft usw. Es ist ein herrliches Gefühl, wenn es mir gelungen ist. Wenn ich mich selbst in mein Werk reinträumen kann und zufrieden mit ihm bin. Es dauert manchmal länger, ehe ich die perfekte Variante gefunden habe und mit dem Resultat einverstanden bin. Es macht mir sehr viel Spaß, mit Farbe zu gestalten und meine Gefühle in das Bild zu legen. Wenn es gut gelungen ist, fühle ich mich frei und bin sehr stolz. Glückshormone tanzen. Wenn dann auch Anerkennung von anderen Betrachtern dazu kommt, ist alles so perfekt.

UND: Ich habe etwas Bleibendes geschaffen, das ich in der Hand halten kann, etwas FERTIGES, was ich betrachten und worin ich versinken kann – in meine Träumerein und Phantasie. So ganz anders als in meiner Tätigkeit als Finanzbuchhalterin.

Es ist nun auch der Punkt gekommen, dass die Kapazitäten in den eigenen vier Wänden erschöpft sind. Jedes Bild benötigt den perfekten Platz, um richtig zur Geltung zu kommen. Das hat es auch verdient.

Nur zu, wenn Sie ein hübsches Plätzchen haben, ich bin jetzt so weit, mich von einigen Werken zu trennen. - Bevor ich es mir vielleicht doch anders überlege.

Wenn nicht jetzt – wann dann?

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Michaela Klauck